Unfallversicherung bei Arbeitstrainings

 
 

Änderung Zuständigkeit

Aufgrund des Bundesgerichtsurteils 8C_302/2017 vom August 2017 muss in den Arbeitstrainings im 1. Arbeitsmarkt die Zuständigkeit der Unfallversicherung angepasst werden. Das Bundesgericht hat entschieden, dass eine Person auch dann im Sinne des UVG obligatorisch unfallversichert ist, wenn eine unbezahlte Integrationsmassnahme im Auftrag einer Gemeinde oder des Kantons erfolgt. Bezogen auf die Arbeitstrainings bedeutet dies, dass Unfälle (ab 8 Stunden Tätigkeit pro Woche gilt dies auch für Nicht-Betriebsunfälle) über die Unfallversicherung des Arbeitstrainingsbetriebs laufen, wie das z.B. auch für Schnupperlernende oder freiwillige Mitarbeitende bereits gilt. Die Firmen und Institutionen, die Arbeitstrainings anbieten, werden wir entsprechend informieren und hoffen, dass diese trotz höherem Risiko weiterhin entsprechend Arbeitstrainingsplätze anbieten.

 

Inwieweit sich das Urteil auf den 2. Arbeitsmarkt auswirkt, ist im
Moment noch offen. Erste strittige Fälle werden zwischen Krankenkassen und SUVA behandelt.

 
 

 

 
 
 
 

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